Kardiologische Privatpraxis - Dr. med. Gisbert Gehling

Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG erhält der Patient ein kleines, tragbares oder aufklebbares EKG-Gerät sowie drei oder vier Kabel (Elektroden) zur kontinuierlichen Aufzeichnung des EKGs (vgl. Ruhe-EKG). Die Dauer der Aufzeichnung beträgt in der Regel 24 Stunden, kann aber auch 48 Stunden, 72 Stunden oder länger (Mehr-Tages-EKG) sein.

Im Anschluss werden die Daten am Computer ausgelesen und kardiologisch ausgewertet. Ein Langzeit-EKG dient der Entdeckung bisher unbemerkter Herzrhythmusstörungen sowie der Kontrolle bereits bekannter Herzrhythmusstörungen.

Die Interpretation eines Langzeit-EKGs erfolgt anhand der Aufzeichnungen sowie der protokollierten Beschwerden der Patientin bzw. des Patienten, unter Berücksichtigung der aktuellen Begleitumstände (z. B. stressiger Alltag, Urlaub, Ruhe, Schlaf, körperliche Belastung) und der bestehenden Medikation.